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01.10.2011
Heute dürfen wir euch die OTM-Gewinner für September verkünden! Diesen Monat haben wie die Kategorien etwas abgeändert. Von nun an gibt es 4 Stammkategorien (User, Femal, Male & Couple) und 4 sich monatlich abwechselnde Nebenkategorien. Die Gewinner für September findet ihr HIER

25.10.2011
Die Nominierungen für unsere beliebte OTM sind vorbei, stattdessen dürft ihr nun die zukünftigen Gewinner wählen! Zudem findet ihr am Schwarzen Brett eine Umfrage, bei der wir um eure Teilnahme und auch eure Meinung zu dem Thema bitten. (: Der Zeitsprung ist nicht mehr fern - am 06. November ist es so weit und wir rücken wieder ein Stück in der Geschichte voran. Macht euch bereit. Zudem wird in naher Zukunft wieder ein wenig entrümpelt und entstaubt. Wann genau, werdet ihr selbstverständlich rechtzeitig erfahren.
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Gryffindor & Hufflepuff
18 13
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38 40
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 Außerhalb des Zuges

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AutorNachricht
Juliet Delacroix
Little Miss Secrets


BELL IS BEHIND THIS
JULIET DAPHNE DELACROIX
SLYTHERIN - NO COMMENT
THIS YEAR SEVENTH GRADE
THAT'S ALL MINE
STRANGE PEOPLE
ONLY MY MEMORIES


BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Sa Jul 02, 2011 6:59 pm

F i r s t p o s t


Mit schnellen, ausholenden Schritten näherte sich Juliet der kleinen Gruppe neben dem Zug. Es wäre nahezu unmöglich gewesen, die Vorgänge dort draußen nicht zu bemerken, und ganz ernsthaft - die an den Zugeingängen aufgestellten Vertrauensschüler, die darauf achtgeben sollten, dass keine Schüler den Zug verließen, waren lachhaft. Selbst Professsor Dumbledore war anwesend, der schon etwas in die Jahre gekommene Schulleiter von Hogwarts. Wenn die Geschichten wahr waren, lag dort vorne Zachary Cooley - ein Scüler aus Slytherin, in ihrem Jahrgang. Er war Mitglied der Todesser gewesen, wobei sie meinte zum Ende mitbekommen zu haben, dass Zack sich öfters mit Tom angelegt hatte. Möglichweise steckte dieser sogar hinter dem gerade Geschehenen. Ihm konnte man schließlich fast alles zutrauen. Die blonde Slytherin trat einige weitere Schritte heran, um besser sehen zu können. Über etwas, oder viel mehr, jemandem war ein weißes Tuch ausgebreitet, wobei man durch den Regen leicht die Propotionen eines verkrümmten Körpers erkennen konnte, und auch einen leichten roten Schimmer, der das Weiß zu durchweichen drohte. Ganz sicher war ihr Klassenkamerad keinen friedlichen, natürlichen Tod gestorben, zumal er doch erst siebzehn gewesen war.
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Sirius Black
White Black



BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Mo Jul 04, 2011 5:06 pm

k a s s i & t a t z e

Sirius wandte den Blick von dem weiß bedeckten Körper und zog Kassi, die irgendwann nach seiner Hand griff, in Richtung Zug. Er war nicht der Typ zum Händchen halten und es behagte ihm gar nicht, dass sie jetzt Hand in Hand liefen. Es passte einfach nicht zu ihm, so ganz und gar nicht. Sirius Black hatte noch nie mit jemandem Händchen gehalten, erst recht nicht mit einem Mädchen, das nur seine beste Freundin war. Allerdings wollte er seine Hand auch nicht aus ihrer ziehen, denn damit würde er ihr doch nur das Gefühl geben, nicht für sie dazu sein. Der Gryffindor ging es richtig schlecht, das sah man ihr an, und sie brauchte jetzt einfach ihren besten Freund, das wusste Sirius. Als er ihre Hand in seiner spürte, wie sie plötzlich danach griff und sie festhielt, sah er sie überrascht an, ehe sein verwunderter Blick zu den ineinander verschränkten Händen glitt. Das war so gar nicht seine Art, so überhaupt nicht, so ganz und gar nicht. Und trotzdem tat er nichts dagegen.
Sirius dunkle Augen glitten automatisch über die anderen Schüler, die sich jetzt noch außerhalb des Zuges aufhielten. Die Vertrauensschülerinnen hatten alle Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass die neugierigen und vor allem jüngeren Schüler wieder zurück in den Zug gingen. Da war zum einen Lawrence, Kassis Zwillingsbruder. Die beiden Jungen verstanden sich eigentlich recht gut und Sirius war sich sicher, dass der Ravenclaw um die Art der Beziehung zwischen Kassi und Sirius wusste und dass das Händchen halten keinerlei romantische Bedeutungen hatte. Remus Lupin gehörte zu den besten Freunden des Gryffindors. Und ganz sicher fand Moony das Verhalten etwas eigenartig. Es passte ja nicht zu dem Sechstklässler und war gerade für seine Freunde ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Einmal mehr wünschte sich Sirius, er könnte Kassis Hand einfach los lassen. Sein Blick wanderte zu Tom Riddle. Seit der Begegnung im ersten Schuljahr konnte der junge Black den Slytherin schon nicht ausstehen und konnte gut auf eine Begegnung mit ihm verzichten. Ihm entging es bestimmt nicht, dass die beiden Gryffindors Händchen hielten und damit hatte er gewiss genügend Stoff für irgendwelche dumme Kommentare. Klasse, dachte Sirius resigniert und ließ sich von Kassi wegschieben. Ihren Blick mied er absichtlich.
Stattdessen sah er einen anderen jungen Mann gerade aus dem Zug steigen. Jemand, der ihm nur zu gut bekannt war, auch wenn Kassi ihn wohl um einiges besser kennen dürfte: Iro Lloyd. “Was machst du denn hier?“, fragte Sirius überrascht und blieb vor dem Zauberer stehen, dessen Aufmerksamkeit mehr auf seine kleine Schwester gerichtet war und so die Frage des Gryffindors vollkommen ungehört blieb. Er musste Kassi mal danach fragen. Bisher hatte er immer gedacht, Iro wäre Fluchbrecher gewesen und damit müsste er doch eigentlich meilenweit von Hogwarts und dem Hogwartsexpress entfernt sein. Hatte er nicht sogar einen Job in Ägypten oder so gehabt? Die Geschwister unterhielten sich einen kurzen Augenblick, in der Kassi über ihren Gemütszustand so dermaßen log, dass es selbst dem gedanklich abschweifenden Sirius auffiel und es ihn nicht wunderte, dass sie einen „wir-reden-später-darüber“-Blick von ihrem Bruder kassierte, der sich kurz darauf zu den Lehrern und Vertrauensschülern gesellte, die vermutlich darüber redeten, wie man mit der Leiche umgehen sollte und was man den Schülern mitteilen sollte.
Sirius vergrub die Hände tief in seinen Hosentaschen, stand einfach nur stumm daneben und dachte darüber nach, was es zu bedeuten hatte, dass Kassi seine Hand ergriffen hatte. Eigentlich war es doch bei weitem Nichts besonders, immerhin verband die beiden schon immer eine enge Freundschaft. Allein das kuschelige Beisammen sitzen von vorhin im Abteil, wo sie an gekuschelt saß und die Hand auf seine Brust gelegt hatte, war etwas, was die beiden schon immer gewöhnt waren. Bisher hatte er sich darüber keinerlei Gedanken gemacht und es einfach so hingenommen. Allerdings machte sich gerade bei der Überlegung über das Händchen halten ein Bild eines glücklich verliebten Paares in seinem Kopf breit, was ihm überhaupt nicht behagte. Sowas gab es bei Sirius Black nicht und von seiner Seite war da definitiv nicht mehr als die freundschaftlichen Gefühle aus der ersten Klasse. Die Frage, die er sich jetzt begann zu stellen, war: Wie sah Kassi die ganze Sache? Was dachten die anderen, die sie eben gesehen hatten? Sie war seine beste Freundin, mehr aber auch nicht, aber wie sah sie das? Waren Mädchen da nicht immer etwas komplizierter? Er hatte kein Problem damit, dass sie nachts in sein Bett gekrochen kam, wegen ihrer Albträume, es störte ihn wenig. Aber sie?
Bei Merlins gebrauchter Unterhose! Tatze, worüber denkst du da nur nach?!, meldete sich seine innere Stimme genervt zu Wort und Sirius schüttelte leicht den Kopf. Das war doch absolut schwachsinnig und sinnlos. Kassi und Gefühle für ihn? Niemals. Welche bescheuerten Fantasien sind denn da mit dir durchgegangen?!, neckte höhnisch die Stimme und der Gryffindor schallt sie stumm, sie solle doch endlich die Klappe halten, auch wenn er ihr recht geben musste. Wie um alles auf der Welt kam er denn darauf, dass Kassi da irgendwie mehr fühlen könnte? Da lag eine Leiche auf den Schienen oder mittlerweile wohl eher daneben und die Gryffindor brauchte einfach ihren besten Freund, mehr war da auch nicht wieder. So ein Schwachsinn aber auch.
“Hey, wir gehen rein, okay?“, sagte er an Kassi gewandt, die seinen inneren Monolog zum Glück nicht mitbekommen hatte. Wäre ja noch schöner. Sie hätte ihn lauthals ausgelacht. “Lawrence und Iro und die anderen machen das schon und können uns bestimmt später erzählen, was wir noch verpasst haben.“ Das klang fröhlicher als es der Situation angemessen war, aber so war der junge Black einfach.
Gerade als Albus Dumbledore apparierte und mit lauter Stimme verkündete, alle sollen die Köpfe einziehen, schob Sirius Kassi durch die Tür in den Zug. “Neugierig wie sonst was“, murmelte er lachend und vernahm mit halben Ohr, wie die Rolladen nach unten surrten. Kassi immer noch vor sich herschiebend, machte er sich auf in Richtung des alten Abteils.


t b c – a b t e i l 4
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Lawrence Lloyd




BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Mo Jul 04, 2011 6:11 pm

& Albus Dumbledore & Remus Lupin & Seraphim Black & Merope Scott & Iro Lloyd & Hrithik Raichand & Lawrence Lloyd & Caleb Da Silva & Tom Riddle &

Lawrence durchströmte eine angenehme Erleichterung als Albus Dumbledore, der Schulleiter, zu ihnen stieß. Warum, wusste er nicht genau, aber der Mann, der gewiss schon die hundert Jahre erreicht hatte, strahlte selbst mit seinem sorgenvollen Gesicht und den eiligen Schritten, mit denen er auf die Gruppe zu ging, eine Ruhe und Gelassenheit aus, die dem Ravenclaw das Gefühl gab, dass jetzt alles unter Kontrolle gebracht werden würde. Professor Dumbledore hatte ein Talent dafür, wie Lawrence fand, und gerade die Worte des Schulleiters an seine Vertrauensschüler beruhigten ihn noch ein Stück weiter. Es hatte ihn davor gegraust, die ganze Geschichte noch weiter in den Händen zu halten. Obwohl mehr Merope die Fäden in den Händen gehalten hatte, doch Lawrence hatte sich genau so verantwortlich gefühlt.
Der ravenclaw’sche Vertrauensschüler wandte den Kopf um die blonden Professorin zu sehen, die Dumbledore nun direkt ansprach. Mit der Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste kam er aus. Er mochte sie jetzt nicht so sehr wie manch anderen Lehrer, aber er konnte sie jetzt auch nicht bis auf den Tod nicht ausstehen. Ihr Unterricht war gut gestaltet und mehr musste jetzt nicht sein. Sie kannte sich allerdings gut in ihrem Fach aus. Aufmerksam hörte er ihrer Erklärung zu. Nach Cooleys Zustand her, hätte auch Lawrence auf einen eher unnatürlichen Tod geschätzt. Gerade die vielen Schnittwunden waren doch irgendwie merkwürdig. Jedoch hörte sich Professor Black Erläuterung wesentlich fachlicher an und nicht nur nach einer Vermutung. Die magischen Signaturen, die jeder Zauberer beim Ausführen eines Zauberspruches hinterlässt, hatten sie im vierten Schuljahr behandelt, daher verstand Lawrence, was die Vampirin sagen wollte. Als sie alle der Reihe nach anblickte, nickte er zustimmend auf den Vorschlag hin, Cooleys sterbliche Überreste zu Madame Pomfrey zubringen und ihn von ihr untersuchen zu lassen. Wie man eine Signatur eines Zauberer feststellte, ging nur mit komplizierten Zaubersprüchen, die man den Schülern damals nicht beigebracht hatte und Lawrence war sich recht sicher, dass er diese auch niemals in der Schule lernen würde, was er nun nicht unbedingt bedauerte. Wenn er es später im Job einmal brauchen könnte, würde er es schon noch in der Ausbildung lernen. Oder vielleicht war es auch Thema der siebten Klasse.
Meropes Fragen waren gar nicht mal so unwichtig und hätte sie sie nicht gestellt, dann hätte er danach gefragt oder auch einer der anderen Vertrauensschüler, auch wenn Remus Lupin und Hrithik Raichand aus Gryffindor und Hufflepuff bisher noch nicht viel gesagt hatten. Lawrence hatte gar nicht bemerkt, wie die beiden dazu gekommen waren. Der Ravenclaw persönlich hielt es für besser, den Zug mit den Schülern so schnell wie möglich weiter fahren zu lassen und hinterher beim Abendessen alles zu erklären, wo sich die Schüler vermutlich sicherer fühlten als hier, allerdings überließ er diese Überlegung den Lehrern, die gewiss besser wussten, wie man sich am besten in solchen Situation verhalten sollte. Mit so etwas hatte er nicht gerechnet.
Lawrence hatte sich sehr gefreut, als er in den Ferien den Brief aus Hogwarts mit der Liste der fürs nächste Schuljahr benötigten Utensilien geöffnet hatte und der Ansteckbutton mit dem Vertrauensschülerabzeichen der Ravenclaws mit herausgefallen war. Ein gewisser Stolz war genauso wenig zu leugnen und mit ihm hatte sich seine ganze Familie gefreut. Die ganzen Ferien hatte er darüber nachgedacht, wie seine erste richtige Amtshandlung sein würde, wenn er die neuen Erstklässler zu dem Gemeinschaftsraum führen würde. Und nun stand er vor dem Zug, mitten in der Einöde, ganz in seiner Nähe der tote Körper eines Mitschülers und er musste den verantwortungsbewussten, ruhigen Schüler spielen.
Ach, jetzt hör‘ aber mal auf, rum zu nörgeln!, ermahnte er sich innerlich. Schaffst du doch locker! Dumbledore hat dich nicht umsonst zum Vertrauensschüler ernannt!
Automatisch straffte Lawrence ein Stück die Schultern und stellte sich ein wenig aufrechter hin, die Arme fest vor der Brust verschränkt, die Augenbrauen nachdenklich zusammengezogen. Als er dann die Stimme seines älteren Bruders vernahm, sah er diesen überrascht an. Der junge Lloyd hatte gar nicht mitbekommen, wie Iro sich zu der Gruppe gesellt hatte. Kurz darauf wanderte sein Blick auch schon zu der Stelle, wo kurz zuvor Kassi und Sirius gestanden hatten und sah nur noch wie Sirius Rücken im Zug verschwand. Die Brüder hatten quasi dieselben Gedanken gehabt, nur das Iro sie aussprach und wieder nickte Lawrence zustimmend, dieses Mal nur mehr unbewusst als bewusst. Er äußerte sich nicht dazu, genauso wenig wie einer der anderen. Hirthik und Remus schwiegen ebenso. Stattdessen wanderten die Blicke aller drei Vertrauensschüler beobachtend von einem zum nächsten.

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Caleb Nevaeh daSilva




BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Di Jul 05, 2011 4:23 pm

& Albus Dumbledore & Remus Lupin & Seraphim Black & Merope Scott & Iro Lloyd & Hrithik Raichand & Lawrence Lloyd & Juliet Delacroix & Caleb daSilva & Tom Riddle

Der elende Nieselregen ließ einfach nicht nach und durchweichte Caleb immer mehr. War der junge Lehrer vorher schon nass, so könnte man sagen, dass er jetzt bis auf die Knochen durchweicht war. Seine Lederjacke lag noch über seinem Stuhl in der Großen Halle am Lehrertisch. Eigentlich war dies gar nicht einmal so schlecht, denn so bewahrte er das kostbare Kleidungsstück davor ruiniert zu werden. Dieses Leder vertrug sich so wahnsinnig schlecht mit Regen und da die Jacke ein Geschenk seiner ersten Frau gewesen war, wollte er sie auch in Ehren halten.
Somit stand der große, muskulös gebaute Mann in seinem Shirt auf der Wiese mitten in der Einöde von England und ließ sich berieseln. Das Wasser perlte von seinem kurz gehaltenen Haar ab und rann ihm über das Gesicht. Zwischendurch fuhr er sich mit der Hand darüber, um es wegzuwischen. Und obwohl es an für sich sehr frisch war, Anfang September war es eigentlich gut und gerne auch mal richtig schön warm, fror Caleb nicht. Im Gegenteil. Allein die Beschäftigung, die ihm die Frage ‚Wie gehen wir weiter vor?‘ verordnete, ließ es nicht zu, dass die Kälte ihn einschloss.
Seine ihm zueigenen grauen Augen, die dem derzeitigen Himmel in nichts nachstanden, glitten über die kleine beschauliche Runde an männlichen Vertrauensschüler, dem Schulsprecher mit seinem weiblichen Gegenstück und seiner Kollegin.
Skeptisch musterte er Seraphim. Es erschloss sich ihm nicht so ganz, weshalb sie die Schülerin Merope Scott mit den Fragen löcherte. Er hielt es für besser, wenn sie erst einmal auf Albus warteten, da die blonde Ravenclaw sicherlich auch gerne, wie alle anderen, so schnell wie möglich wieder in den Zug wollte. Und indem sie dann alles noch einmal erklären müsste, würde die ganze Sache nur in die Länge gezogen werden – unnötig. Der Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe biss sich leicht auf die Zunge um seine zynischen Worte, die darauf pochten ausgesprochen zu werden, herunterzuschlucken. Er war sonst die Ruhe in Person, seine Geduld kam ihm nur sehr schwer abhanden. Aber in diesem Moment fiel es ihm schwer, seine Geduld zu behalten. Die Lage war alles andere als einfach zu handhaben.
Caleb war erleichtert, als er die beruhigende und sonore Stimme seines Vorgesetzten und des mächtigsten weißmagischen Zauberers Englands – oder mehrerer Länder? – vernahm. Mit einem Schlag schien alles einfacher und lösbar. Dieser alte, aber doch sehr begabte und wissende Zauberer hatte die natürliche – und auch angeborene? – Begabung allein mit seiner Anwesenheit dafür zu sorgen, dass auch in solch einer Situation Hoffnung zu existieren schien. Wie mochte es wohl erst in einer wirklich bedrohlichen Situation sein? Verstärkte sich da diese Energie noch einmal um ein Vielfaches? Zuzutrauen wäre es dem Magier, der dies doch aber augenscheinlich gar nicht beeinflussen konnte. Oder aber er machte allen nur Glauben, diese Ausstrahlung nicht absichtlich hervorrufen zu können.
Bei Merlins Barte… ziemlich verquer.
Endlich trafen Remus Lupin und Hrithik Raichand ein. Und – dies verwunderte Caleb doch ein klein wenig – ein junger Zauberer, der eine große Ähnlichkeit mit Lawrence besaß. Es war wohl Iro Lloyd, sein zukünftiger Praktikant, sowie auch jener von Seraphim Black und den Professoren für Arithmantik und Alte Runen. Caleb wusste nicht viel von ihm, da ihm die Zeit gefehlt hatte, sich intensiver mit dessen ‚Akte‘ zu befassen. Aber er war sehr gespannt auf den jungen Mann, der knapp zehn Jahre jünger war als er selbst. Da Caleb erst seit drei Jahren als Lehrer an Hogwarts unterrichtete, war es ihm ein wenig unangenehm, einen Praktikanten beaufsichtigen zu müssen. Natürlich beherrschte er sein Fachgut genug und auch sehr sicher, aber es war eben eine neue Erfahrung, noch jemanden neben sich stehen zu haben, der mitunter auch lernwillig war.
Eigentlich hatte er gedacht, dass auch der Praktikant schon im Schloss zugegen sein würde, so wie die Lehrer. Aber offenbar hatte Albus darauf bestanden, dass der juge Zauberer mit dem Zug kommen sollte.
Nun wandte er sich den beiden stillen Vertrauensschülern zu, die bisher noch kein Wort hervorgebracht hatten, was den dunkelhaarigen Professor auch nicht weiter verwunderte. Es gab an sich auch seitens der Schüler nicht sehr viel zu sagen, sie sollten ja auch eigentlich nur anwesend sein, um die nächsten Schritte vermittelt zu bekommen, damit sie dementsprechend handeln konnten, um die aufgebrachte Schülermenge zu beruhigen.
Er mochte Remus Lupin, einerseits war er Schüler des Hauses Gryffindor, welches unter Calebs Aufsicht stand und andererseits war er ein ruhiger und sehr angenehmer Zeitgenosse. Dennoch war der Lehrer der Meinung, dass der Junge noch etwas mehr aus sich herauskommen könnte. Vielleicht war es ihm nicht bewusst, aber er hatte Potenzial ein Mädchen-Schwarm zu werden – wie sein bester Freund Sirius Black. Schmunzelnd blickte daSilva nun zu Hrithik Raichand – dem Jungen mit dem Masken-Gesicht. Er wusste wirklich nicht, wie ein Mensch dermaßen wenig Mimik zeigen konnte. Allerdings musste man auch dagegen halten, dass man anhand seiner Augen sehr viel lesen konnte – besaß man genug Sensibilität, um das zu können. Immerhin gab es auch genug Menschen, die nicht so feinfühlig waren. Also im Grunde genommen war es nicht schwer herauszufinden, wie der Inder fühlte. Was den Erwachsenen jedoch am Meisten faszinierte war, dass ausgerechnet Raichand McLaughlin als seinen besten Freund bezeichnete. Die beiden waren so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Aber vielleicht verstanden sie sich gerade deswegen so hervorragend? Caleb hegte ja die leise Hoffnung, dass Hrithik auf den rebellischen und ziemlich düsteren Hufflepuff einen guten Einfluss haben würde. Noch einmal Sitzenbleiben kam wahrscheinlich nicht sehr gut an.

Caleb könnte auch vorschlagen, die restliche Zugfahrt im Express zugegen zu sein, damit die Vertrauensschüler und der Praktikant nicht ganz allein waren. Denn der Vorschlag Lloyds gefiel ihm.
„Professor, wenn es Ihnen nichts ausmacht, dann würde ich auch mit im Express fahren. Eventuell beruhigen sich die Schüler dann noch ein wenig mehr und ich kann Mr. Lloyd sowie die Vertrauenschüler und Schulsprecher unterstützen.“
Bezüglich des Abtransportes der Leiche hatte er nichts hinzuzufügen, denn diese Option war einfach mehr als angebracht. Mit einem leichten Zauberstabschwenk sorgte Caleb dafür, dass der Regen keine weitere Gelegenheit mehr hatte, das Laken zu durchweichen. So wurde auch verhindert, dass das Blut noch deutlicher zutage trat.
Gerade als Caleb noch einmal das Wort ergreifen wollte, erblickte er eine Person, die seine ohnehin stark angekratzte Geduld enorm auf die Probe stellte. Es handelte sich hierbei um Juliet Delacroix – allem Anschein nach eine neugierige Person, die sich gern einfach mal über Grenzen hinwegsetzte.
„Entschuldigen Sie mich bitte kurz.“
Er verließ den Kreis aus Lehrern und Schülern und schritt auf die Blondine zu. Mit ernstem, fast schon wütendem Gesichtsausdruck stellte er sich neben die Schülerin und umfasste sanft ihren Oberarm, um sie vom Kreis wegzuziehen.
„Miss Delacroix. Ich weiß nicht, was Sie zu der Annahme befähigt, sich über die Anordnung, im Zug zu bleiben und auf weitere Anweisungen zu warten, hinwegzusetzen. Und es ist mir auch vollkommen gleich“, sagte er in ruhigem aber angespannten Tonfall. „Aufgrund der momentanen Situation halte ich es für das Beste, wenn Sie sich heute Abend bei ihrer Hauslehrerin melden, um sich Ihre Strafarbeit abzuholen. Seien Sie sich sicher, dass ich die Dame vorher darüber in Kenntnis setzen werde.“
Er war nicht der Typ dafür, schnell laut zu werden, ganz im Gegenteil. Je ruhiger er wurde, desto gefährlicher war es um seine Stimmung bestellt. Und da sie nun weit genug weg von der Gruppe waren, bekam der Rest nicht mit, was er zu ihr sagte. Lauernd fixierte er die Schülerin und ließ sie nun los. Mit der anderen Hand deutete er in Richtung Zug.
„Sie begeben sich auf der Stelle in Ihr Abteil und lassen sich hier draußen nicht mehr blicken. Sie haben nicht die nöige Position inne, um sich solche Dreistigkeiten zu erlauben. Und noch etwas, Miss Delacroix… Einen Artikel wird es in der Schülerzeitung nicht geben. Wenn Sie genug Anstand besitzen – und ich bezweifel dies eigentlich nicht – wissen Sie das auch. Sie können jetzt gehen.“
Eigentlich hatte der Lehrer mit dem Mädchen keine grundlegenden Probleme. Doch dieses neugierige Verhalten ging zu weit. Er würde dafür sorgen, dass in der Schülerzeitung nichts darüber veröffentlich würde.
Als Anordnung von Albus dürfte es ja wohl reichen.
Caleb verschränkte die Arme vor der Brust und wartete geduldig darauf, dass Juliet im Zug verschwand.
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Tom Riddle
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BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Di Jul 05, 2011 9:20 pm

Albus Dumbledore & Remus Lupin & Seraphim Black & Merope Scott & Iro Lloyd & Hrithik Raichand & Lawrence Lloyd & Juliet Delacroix & Caleb daSilva & Tom Riddle


Während Professor daSilva die Anweisungen verteilte sah Tom ihn sich einmal näher an. Der PmG Lehrer hatte kurze braune Haare und trug Muggleklamotten, eine Jeans und ein T-Shirt, welches bereits vom Regen in Hogwarts durchnässt war. Soweit Tom wusste war Caleb daSilva 31 Jahre alt und Muggelstämmig, was ihn für Tom schon ziemlich unsympathisch machte, doch er verkniff sich seine Bemerkungen den Lehrern gegenüber. Mit einigen Schritten war Tom in dem Kreis der sich bildete, nachdem der Professor einige Anweisungen verteilt hatte.
Er sah wie Professorin Black erschien, wandte jedoch seinen Blick ab, als sie begann in übermenschlicher Geschwindigkeit umher zu wandern und sich den Verräter, denn nichts anderes war Zachary Cooley. Die Vampirin kreuzte seinen Blick und sie sahen sich einen Moment lang in die Augen, bevor er sich wieder den anderen zuwandte, seine Mundwinkel zuckten kurz, doch so schnell wie es gekommen war, so schnell war es auch wieder verschwunden. In ihrem Augen hatte er erkennen erblicken können, fast schon wie verstehen, für eine Vampirin ließ sich die Black einfach viel zu leicht lesen, dafür brauchte er nicht mal Legilimentik.
Mit dem nächsten Augenschlag war die Professorin ebenfalls in dem Kreis anwesend und richtete ihr Wort an Scott, warum sie sich gerade an diese richtete war den Slytherin nicht ersichtlich, doch er schwieg und hörte den Ausführungen Meropes zu.
Das Merope den Namen seiner Mutter trug war Tom mehr als zuwider, Sie war dem Namen nicht würdig, er gehörte seiner Mutter, einer erwürdigen Slytherin, einer Erbin Salazar Slytherins, die ihm das Leben geschenkt hatte, dafür war er seiner Mutter auf ewig dankbar. Scott erzählte genau das was passiert war, dies hätte Tom der Professorin genauso erzählen können, doch immer noch schwieg er und sah Merope an. Sie hatte lange blonde Haare und blaue Augen, ein genauer Gegensatz zu seiner Mutter, sie hatte schwarze Haare und braune Augen gehabt, genauso wie eine seiner Todesserinnen, Bellatrix. Wenn es nach Tom ginge würde Merope einen anderen Namen bekommen, er passte einfach nicht und zog den Namen seiner Mutter in den Dreck, könnte sie nicht Linnea oder Marie heißen?
Der selbsternannte dunkle Lord ließ seinen Blick weiter schweifen und entdeckte dabei ein Gesicht, welches er seid Jahren nicht mehr gesehen hatte, Iro Lloyd, der ältere Bruder von Lawrence und Kassiopeia Lloyd, alles Halbblute, die Mutter haben sie verloren, eine Muggle, es tat ihm nicht Leid, er empfand sogar Genugtuung, wenn er daran dachte, dass diese Muggle, die das ehrenwerte Blut einer Zaubererfamilie verunreinigt hatte, gestorben war. Der Lloyd redete kurz mit seiner Schwester, die mit diesem Black, Sirius Black, einem Blutsverräter, zum Zug zurück ging, redete und dann ebenfalls auf den Kreis zustapfte. Als er sah wie Kassiopeia mit dem Black im Zug verschwand, sah er ebenfalls wie Santhana scheinbar in den Zug zurück ging, sie hätte nicht nach draußen kommen sollen, so wie Professor daSilva es gesagt hatte, hätte sie mit den anderen Mädchen drinnen bleiben sollen, dies war nichts für Mädchen, auch wenn Scott eine Ausnahme darstellte, war sie doch Schulsprecherin.
Der andere Lloyd Sohn schien dieses Jahr Vertrauenschüler zu sein, denn er schickte alle kleinen Kinder wieder zurück in den Zug, lange ließ Tom den Blick nicht auf ihn ruhen, interessierte es ihn doch wenig was dieser tat, jedenfalls noch im Moment.
Mit einem lauten Knall erschien Albus Dumbledore hinter Tom und trat neben ihn und die Professoren. Wie sehr er Dumbledore doch hasste, mit seiner großväterlichen, gutmütigen Art war es schon fast zum kotzen. Während er seine Macht demonstrierend die Rollladen des Zuges herunter fahren ließ, konnte Tom nur die Augen verdrehen, lauschte jedoch als Dumbledore sich nach die Black wandte und diese berichtete was sie herausgefunden hatte und das was Tom da hörte, war garnicht gut.
Woher kannte die Professorin seinen Todesser?
Der Todesser war bereits seid einigen Jahren aus Hogwarts heraus, woher kannte sie ihn dann?
Tom hoffte inständig, dass der Todesser dies nicht selber zu verschulden hatte, sonst würde es Cruciatusflüche hageln wenn er ihn das nächste Mal sah. Die Idee Cooley nach Hogwarts zu bringen war Tom zuwider, warum musste immer alles genau wissen? Reichte es nicht zu wissen, dass er tot ist?
Nun interessieren würde es den Erben Slytherins schon woran der Verräter gestorben war, doch unbedingt wissen musste er es nicht, lieber würde er die Leiche irgendwo verrotten lassen.
Dem folgenden Schlagabtausch zwischen Scott, Iro Lloyd und Professor daSilva folgte er nur mit einem Ohr, war es ihm doch reichlich egal was nun passierte, am liebsten würde er die Leiche einfach verschwinden lassen, weg in den Wald in Little Hangelton oder auf den Friedhof des Ortes, dann könnten sie endlich weiter fahren und diese Versammlung, die Tom mehr als zuwider war, auflösen.
Mit hinter dem Rücken verschränkten Armen sah er dann wieder aufmerksam in die Runde und mimte den eiskalten Slytherin wie sonst auch und bemerkte nur am Rande wie daSilva zu Juliet Delacroix ging und diese zum Zug zurück zerrte, doch es war ihm in dem Moment egal, dies hatte sich die Slytherin selber zuzuschreiben.



Set by Faith
My Charas: Zita & Seraphim & Lucian & Bellatrix & Iro & Xenia & Polyxena & Nero & Frank & Estefania

Voldemort is my past, my present and my future

Wörtliche Rede || Parsel || Albanisch


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BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Mi Jul 06, 2011 9:21 pm

Severus und James


cf: Der Gang

James überlegte noch, warum er sich eingentlich bei Severus entschuldigt hatte, als er ihm langsam hinterhertrottete und nach draußen gelang. Eine Ansammlung an Schülern, Lehrern und vermurlich auch Auroren versperrte ihnen die Sicht auf das Geschehene, doch alle schienen zutiefst beunruhigt. Es musste also wirklich etwas passiert sein. Mit einem unruhigen Blick sah er zu dem gleichaltrigen Slytherin hinüber. Er zuckte die Schultern. Offensichtlich sah dieser auch nichts. Nun gut. Sie standen vor dem Zug umgeben von aufgeregtem Geschnatter, dass James Kopfschmerzen anregte und sahen nichts. Nichts von dem was passiert war. Nichts von dem "dramatischen Ereignis".
"Wasn passiert?", fragte er deswegen einen derjenigen die dort vor ihm standen und er erfuhr die ganze Geschichte. Erschüttert und ungläubig starrte James in die Ferne. Ein toter Slytherin. Nicht das er es nicht verdient hätte, es war bestimmt einer von Tom Riddels Futzies, aber dennoch. So zu sterben und so jung ... hatte er dann vielleicht doch nicht verdient.
"Sicher das wir hier noch länger bleiben wollen?", fragte er unsicher in Severus' Richtung.
"Oder musst du dich unauffällig zu Tom gesellen?"
Es lag kein Spott in seiner Frage, auch wenn er sich sehr zusammen reißen musste, neutral zu klingen. James konnte Tom nicht ausstehen und somit konnte erst recht nicht verstehen wieso Sev ihn so lieben schien. Das das alles nicht unbedingt echte Liebe war, sondern vielmehr Selbstschutz, auf solche Gedanken kam der Potter nicht. Denn: Ihm ging es gut. Er hatte einen tollen Freundeskreis der zu ihm hielt und ihn beschützte wenn es nötig war. Er war es nicht gewöhnt sich irgendwo durchkämpfen zu müssen. Selbst Quidditch war nicht besonders schwer wie er fand. Und dort war der Gegner stark. Aber eben nicht stark genug... Ja, James konnte arrogant sein. Sehr sogar. Aber im Moment ... nein, im Moment nicht sehr wie er fand.
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Severus Snape
*Potions Master*


RL-Name: Caro
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*16 Years*
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*SINGLE-what I'm feeling*
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BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Fr Jul 08, 2011 1:43 pm

Severus&James

cf: Der Gang

Severus ging vor James nach draußen und spähte nach draußen. Dort befanden sich schon einige Auroren und viele Schüler, die auch wissen wollten was passiert war. Severus wusste nicht was pasisert war, aber er ahnte, dass es wohl kein Zufall oder gar ein Unfall gewesen war. Irgendjemand war getötet worden, das wusste er mittlerweile, aber mehr auch nicht. Vielleicht sollte er jemanden fragen, obwohl ihm selbst, diese Vorstellung zuwider war. Er war nicht gern der Dumme, der auf andere Menschen angewiesen war.

Glücklicherweise fragte James einen der Schüler und so erfuhr auch Severus die ganze Geschichte in dem er unauffällig zuhörte. Das Opfer war also jemand aus seinem Haus gewesen, nur wer? Severus war es nicht egal, nein das nicht, aber die Leute die ihm doch noch etwas bedeuteten, die hatte er schon gesehen und wusste, dass es ihnen gut ging.

Als er James Worte hörte, beschloss der Slytherin später zu Tom zu gehen, das alles hatte noch seine Zeit und dieser hatte ihn noch nicht gerufen, also wurde er momentan nicht gebraucht, wenn es aber doch so war, würde er das sein. "Nein ich muss nicht zu Tom, zumindest jetzt nicht. Hmm ich würde sagen, dass wir wieder reingehen, aber erst will ich wissen, wie das Opfer hieß. Weißz du es?", erwiderte er.
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Albus Dumbledore




BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Sa Jul 09, 2011 3:13 pm

& Albus Dumbledore & Remus Lupin & Seraphim Black & Merope Scott & Iro Lloyd & Hrithik Raichand & Lawrence Lloyd & Juliet Delacroix & Caleb daSilva & Tom Riddle

Dumbledore zwirbelte seinen langen, weißen Bart durch die dürren, knochigen Finger und lauchte aufmerksam den Erläuterungen der Vampirin bezüglich des Todes von Mr. Cooley. Hin und wieder nichte der alte Mann, zeigte aber sonst keinerlei Reaktionen auf das Gesagte. Ein unnatürlicher Tod, das hatte er schon befürchtet und das der Schüler durch schwarze Magie gestorben war, überraschte ihn da noch weniger. Kaltblütig ermordet.
Ganz kurz blitzten die eisblauen Augen hinter der Halbmondbrille auf. Die blonde Hexe, die weit mehr Jahre auf der Erde verbracht hatte, als ihr junges Erscheinungsbild vermuten ließ, kannte den Zauberer, der den Tod dieses Jungen verursacht hatte? Oder viel mehr war sie ihm wohl ein, zwei Mal begegnet, flüchtig. Keine Begegnung, die sich länger in das unsterbliche Hirn eingebrandt hatte. Natürlich konnte auch eine Unsterbliche nicht alles wissen.
"Da bin ich ganz Ihrer Meinung, Professor", erklärte der Schulleiter von Hogwarts schließlich in ruhigem Ton. "Darf ich Sie dann bitten, die sterblichen Überreste von Mr. Cooley zu Poppy zu begleiten?" Es war viel mehr eine Aussage, die keine Widerrede duldete, als eine Bitte, die Dumbledore so freundlich aussprach, ehe er sich an den Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe wandte. Dieser hatte einen Vorschlag gemacht, der Dumbledore für einen recht vorteilhaften hielt, ebenso wie der von Mr. Lloyd, dem neuen Praktikanten, der dem von Professor da Silva gar nicht mal so unähnlich war. "Ich danke Ihnen, meine Herren, das wäre wohl das beste für unsere Schützlinge. Sie drüften ziemlich aufgelöst sein, besonders die Erstklässler. So hatte ich mir den Beginn des neues Schuljahres nicht vorgestellt."
Nur kurz drehte er sich zu Ms. Delacroix um, die aus dem Zug kam und sich neugierig dazustellen wollte. Da sein Kollege es übernahm, die junge Hexe zurecht zu weisen, drehte Dumbledore sich zu den Schülern um, die wirklich hier sein durften. "Nun, viel wird es nicht mehr zu tun geben, Ms. Scott", beantwortete er die Frage der Schulsprecherin. "Ich würde Sie bitten, den Schülern nicht allzu viele Informationen zu geben. Es reicht, wenn Sie ihnen mitteilen, dass alles weitere beim Abendessen nach der Auswahl erklärt wird - so weit es uns möglich ist. Professor Black begleitetet den Leichnam, Professor da Silva und Mr. Lloyd werden Sie dabei unterstützen, die Schüler zu beruhigen. Ich halte es für das beste, die Zugfahrt so schnell wie möglich fortzuführen und alles nach dem gewohnten Schema ablaufen zu lassen."
Längst hatte Dumbledore aufgehört, mit seinem Bart zu spielen und hatte stattdessen die Arme verschränkt. Ihm war aufgefallen, dass alle Schüler, bis auf den jüngeren Mr. Lloyd und Ms. Scott, geschwiegen hatten und sich auf das aufmerksame Zuhören beschränkt hatten. Allerdings war zumindest Mr. Raichand und Mr. Lupin, den Vertrauensschülern aus Hufflepuff und Gryffindor, anzusehen, dass es ein Schock war, auch wen ersterer ein neutrales Gesicht zur Schau stellte, so wie es seine Art war. Wusste man wie Dumbledore, wo man nach Regungen der in der Regel vorhandenen Gefühlswelt zu suchen hatte, sah man sie eindeutig. Im Gegensatz zu Mr. Riddle. Dumbledores Augen verengten sich misstrauisch ein kleines bisschen. Der Schulsprecher zeigte absolut keine Reaktion. Auf gar nichts. Kalt und berechnend beobachteten die Augen des Slytherin alles, aber sie waren tot. Keine Überraschung, keine Unsicherheit, keine Verwunderung.
Dumbledore wandte seinen Blick ab. "Ich denke, es ist alles geklärt, was bis jetzt geklärt werden konnte. Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!", sagte der alte Mann freundlich und gab damit zu verstehen, dass die Schüler und die, die diese auf der weiteren Zugfahrt begleiteten, wieder in den Zug steigen konnten und Professor Black sich um die Leiche kümmern konnte. Er selbst würde in sein Büro zurück kehren und das Ministerium benachrichtigen müssen. Das würde einige Fragen aufwerfen und er musste sich überlegen, was er den Schülern heute Abend erzählen sollte.
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Caleb Nevaeh daSilva




BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   Sa Jul 09, 2011 6:48 pm

Caleb vernahm die Worte des Schulleiters und nickte, als Zeichen, dass er verstanden hatte. Er selbst fühlte sich auch gleich ein wenig wohler bei dem Gedanken, im Zug mitfahren zu können um den Schülern die nötige Sicherheit zu geben, die sie brauchten.
Mit einem letzten Blick auf die noch bedeckte Leiche und einem lautlosen Seufzen wandte Caleb sich ab, um in den Zug zu gelangen. Er hatte sich den Start ins neue Schuljahr anders vorgestellt und auch gewünscht. Mit der rechten Hand fuhr er sich durch sein kurzgehaltenes Haar und schloss für einen Moment die Augen. Wer auch immer für den Tod des Schülers verantwortlich war – er würde entlarvt und zur Rechenschaft gezogen werden, dessen war Caleb sich sicher.
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BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   So Jul 10, 2011 9:17 pm

Sev und James

"Er hieß Zachary Cooley. Wobei nein, er heißt immer noch so."
Es war keine Zeit zum scherzen, und James hatte es eigentlich auch nicht so gemeint. Er war so durcheinander, dass er wie mechanisch antwortete.
"Ich schätze jetzt einfach Mal du kanntest ihn?", fragte er Sev und beschloss sich in den Einstieg der Bahn zu setzen. Langsam taten ihm die Beine weh vom ständigen Stehen. Irgendwer drängte sich an ihm vorbei und fluchte ihm etwas zu, doch der Gryffindor hörte es nicht.
Was sagt man, wenn ein Mitschüler stirbt? Was fühlt man, wenn er ermordet wurde? Was, wenn es ein Junge war, den man nicht gemocht hatte? Freute man sich darüber? Sagte man: Er hatte es doch verdient?
Nein, ganz bestimmt nicht. Das sollte man nicht, das tat man nicht. Wie sehr schwarzmagisch geneigt Zachary auch gewesen sein mochte ... oder auch nicht? James wusste es ehrlich gesagt nicht. Nur das er Slytherin war. Bis jetzt hatte das für ihn immer einen Todesser aus der Person gemacht. Bis jetzt. Irgendwas in seinem Hirn machte Klick und sagte ihm, dass Todesser sein und Slytherin sein nicht das Gleiche war. Woher auch immer diese Weisheit kam, sie war einleuchtend und absolut verständlich.
"Hat er Tom respektiert? Ihn gemocht oder verehrt, oder so?", fragte er Snape unvermittelt und er wusste nicht ganz, worauf er eingentlich hinaus wollte. Wahrscheinlich wollte er einfach die Bestätigung zu dem, was ihm gerade klar geworden war... Und wenn er ihn nicht gemocht hatte? Wenn er sich geweigert hatte Tom zu sympatisieren? Was würde dann mit denen geschehen, denen es genauso ging? Wenn sie alle einzeln kämpften? Würden sie das Geschick besitzen zu überleben? Nein. Ganz eindeutig nein. Wer gegen Tom war musste sich zusammen schließen. James rieb sich den Kopf. Seine Gedanken fühlten sich wirr an, wie Halluzinationen oder wie auch immer das hieß.
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Severus Snape
*Potions Master*


RL-Name: Caro
*Call me CARO*
*It's meSEVERUS Snape*
*HALFblood*
*16 Years*
*Proud SLYTHERIN*
*6 th GRADE*
*DeathEATER*
*SINGLE-what I'm feeling*
*on the EVIL Sidehappened so much*


BeitragThema: Re: Außerhalb des Zuges   So Jul 24, 2011 8:57 pm

Severus Snape&James Potter

Severus hörte James zu, er grübelte nach doch trotzdem hörte er zu. Er hatte genug Informationen bekommen, alle die er brauchte. Er hasste solche sinnlose Morde, aber so war die Welt halt: ungerecht und hart, er hatte das schon früh begreifen müssen, deswegen kam er in der Welt nun gut zurecht. Dieser Junge war einfach zu schwach gewesen, am falschen Zeitpunkt am falschen Ort, das passierte eben, wenn man nicht in der Welt zurecht kam.
"Ich kannte ihn, nur flüchtig", antwortete Severus James. Bei der nächsten Frage zog er eine Augenbraue hoch, was interessierte das James?
"Ich weiß es nicht, Tom hat ihn nie erwähnt. Hör mal ich sollte jetzt wieder in den Zug gehen,man sieht sich", sagte er dann und ging, er hätte nie gegelaubt, dass er das mal zu James Potter sagen würde, aber die Dinge ändernten sich eben.

Plotwechsel-tbc:Slytherintisch
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Außerhalb des Zuges

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